Wissen
Kurze Antworten auf naheliegende Fragen.
VeraLinear ist ein Lesewerkzeug für frühe echte Sprachbegegnungen. Hier sammeln wir die wichtigsten Antworten.
Ist VeraLinear ein kompletter Sprachkurs?
Nein. VeraLinear ist ein Lesewerkzeug. Sprachkurse vermitteln Grundlagen — VeraLinear hilft dir, sie an echten Texten zu benutzen und dabei Wörter, Quellen und Zusammenhänge mitzunehmen.
Was bedeutet interlinear?
Interlinear heißt: Die Übersetzung steht Wort für Wort direkt über der Zeile des Originaltexts. Du liest im Original weiter und schaust nur nach oben, wenn du Hilfe brauchst — die schwierige Stelle wird erklärt, ohne dass der Text ersetzt wird.
Welches Sprachniveau brauche ich?
Grundkenntnisse reichen. VeraLinear ist für die Phase gedacht, in der du echte Texte lesen willst, aber noch nicht alles verstehst. Nur ganz bei null — noch kein einziges Wort — ist ein Kurs der bessere erste Schritt.
Ich habe gerade erst mit einem Sprachkurs angefangen. Lohnt sich VeraLinear schon?
Ja, oft schon nach den ersten Stunden. Du begegnest beim Lesen Wörtern und Strukturen aus deinem Kurs wieder — das motiviert, zeigt dir die Sprache im echten Einsatz und du benutzt deine Zielsprache von Anfang an, statt auf „irgendwann" zu warten.
Ich habe eigentlich keine Zeit, eine Sprache zu lernen.
Dann lies einfach Nachrichten. Mit VeraLinear wird dein normaler Newskonsum zur Zeit in deiner Zielsprache: Du erfährst, was in der Welt los ist, und bleibst nebenbei in Kontakt mit der Sprache — ohne Extra-Lernzeit.
Warum klingt die Übersetzung so wörtlich?
Absicht. Die interlineare Spur bleibt nah an der Struktur des Originals, damit du siehst, wie die Sprache ihre Sätze baut. Für schöne Sinnübersetzungen gibt es andere Werkzeuge — hier geht es ums Lesen und Verstehen im Original.
Was ist der Unterschied zu einer normalen Browser-Übersetzung?
Eine Browser-Übersetzung ersetzt den fremden Text durch eine deutsche Fassung — das Original ist weg. VeraLinear lässt dich im Original lesen und gibt dir genau so viel Unterstützung, wie du gerade brauchst. Mit der Zeit brauchst du immer weniger davon.
Muss die Interlinearzeile immer eingeschaltet sein?
Nein. Du schaltest sie ein und aus, wann du willst. Auch ohne Zeile reicht ein Klick auf ein Wort — der iSpicker zeigt dir Übersetzung und Bedeutungen direkt an der Textstelle.
Was, wenn eine Übersetzung fehlt oder falsch ist?
Dann kannst du sie im iSpicker nachschlagen und mit deinem Konto korrigieren oder eine bessere vorschlagen. Deine Korrektur bleibt zunächst privat bei dir — auf Wunsch reichst du sie später für den öffentlichen Wortschatz ein.
Und wenn jemand Unsinn einträgt?
Korrekturen landen nie direkt im öffentlichen Wortschatz. Sie sind zuerst privat, werden dann geprüft und erst kuratiert übernommen. So wächst VeraLinear mit seinen Nutzern, ohne dass die Qualität leidet.
Funktioniert das auf jeder Webseite?
Auf den meisten Artikel- und Textseiten ja. Bei sehr komplex aufgebauten Seiten kann die Darstellung abweichen — die Unterstützung wird laufend erweitert.
Brauche ich die Browser Extension?
Für Webseiten ist die Extension der natürlichste Weg. Sie verbindet deinen Browser mit dem Lesecockpit und macht echte Quellen zugänglich. Eigene Texte kannst du auch ohne Extension im Studio dekodieren — und das Prinzip im Demo Decoder ohne Installation testen.
Welche Browser werden unterstützt?
Chrome sowie Chromium-Browser wie Brave und Edge. Firefox und Safari sind geplant.
Welche Sprachen werden unterstützt?
VeraLinear ist auf mehrsprachiges Lesen ausgelegt. Welche Kombinationen zuerst besonders gut ausgebaut werden, richtet sich auch danach, was in der Praxis wirklich gebraucht wird — sag uns gern, welche Sprache dir fehlt.
Ich unterrichte selbst. Ist VeraLinear Konkurrenz für mich?
Nein. VeraLinear übernimmt weder Unterricht noch Sprechpraxis. Es stärkt den Lesepart zwischen deinen Stunden: Deine Lernenden begegnen Wörtern im echten Kontext wieder, bringen Fundstellen und Fragen mit und bleiben motivierter dran.
Kostet VeraLinear schon Geld?
Zum Start steht der Early Access im Vordergrund. Wenn später kostenpflichtige Angebote entstehen, soll der Zugang klar, fair und ohne unnötige Umwege funktionieren.